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29
Mrz
2010

Die Zeiten ändern sich

Heutzutage verabredet man sich nicht mehr telefonisch oder überhaupt irgendwie persönlich. Montag morgens schreibt einfach eine von uns ins StudiVZ "Heute wieder Mensa [Anm. des Autors: Vor der ersten Vorlesung]?". Darauf erschallen dann normalerweise ein paar Ja's und es wird abgestimmt, welchen Bus man nimmt.
So heute jedoch nicht. Auf mein "Nein, ich esse heute zuhause" [Bolognese-Reste vom Wochenende smileys70] kam keine Reaktion, bis irgendwann Annett Louisans Stimme von meinem Schreibtisch erschallte: eine SMS. Kristin schrieb mir, dass die anderen auch zuhause essen, sie sich anschlösse und ob ich ebenfalls den Bus um 28 nach nehmen würde. Ich bestätigte, schrieb den Termin in meinen Desktop Kalender und widmete mich wieder dem Wischen des Badezimmers. Eine Stunde später bekam ich eine weitere SMS von ihr - wo ich denn gewesen sei und ob ich die Zeitumstellung verpasst hätte. Ich? Zeitumstellung verpasst? Ich habe gestern Abend eine halbe Stunde damit verbracht, sämtliche Uhren zu überprüfen und umzustellen. Hallo, verpasst, ich, was für ein Unfug...
Noch ein prüfender Blick in's Thunderbird Lightning, auf den Stundenplan: Wirtschaftsenglisch ab 13:15h. Bus um 12:28h. Aktuelle Zeit: 11:38h.
Kurz grübelte ich über ihre Wortwahl des "Anschließens" nach und überlegte, ob sie vielleicht nicht gelesen hatte, dass ich nicht mit in die Mensa komme. Und dann fiel es mir wie Zeiger von der Uhr: Wirtschaftsenglisch beginnt um 12:15h. Alle meine Uhren sind korrekt auf Sommerzeit umgestellt, aber mein Kalender konnte es nicht lassen, die Extrastunde auf alle Termine draufzurechnen.
10 Minuten später saß ich keuchend im Bus. Im Veranstaltungsraum angekommen erfuhr ich weniger Spott als mein Schaden verdient hätte, stattdessen allerdings die Patenschaft für ein Kaninchen angeboten, aber das ist eine andere Geschichte.

Nach Wirtschaftsenglisch hatten wir Buchführung. Leider fiel die Vorlesung aufgrund von höherer Gewalt aus (kein Platz mehr), darum bin ich jetzt aber schon wieder zuhause. Sehr gut, denn der Staubsauger steht noch mitten im Flur - ich hatte meine letzte Stunde ja noch nutzen wollen...
Übrigens, a propos Flur, habe ich vorhin beim Heimkommen einen völlig fremden Namen am Klingelschild entdeckt. Wir haben neue Bewohner im Haus! Sehr spannend.
Nachdem ich jedenfalls auf dem Hin- und auf dem Rückweg zum Bus rennen musste (Kristin klagte auf der Heimfahrt über brennende Lunge), spare ich mir heute das Fitnessstudio. Ich werde noch staubsaugen und den Müll runter bringen und dann Sims spielen...

Das läuft nicht rund

Mein hinterer Fahrradreifen hat einen Platten. Das war Mann-Sprech. Für alle, die des Frau-Sprechs nicht mächtig sind, übersetze ich einmal: Wääääh, mein Fahrrad ist hinüber!
Der Schatz hofft noch, dass ein Ventil undicht war, aber was soll ich sagen... Auf den Radwegen zwischen unserer Wohnung und der FH liegen verdammt viele Scherben. Wahrscheinlich habe ich einmal nicht aufgepasst oder bin zu spät ausgewichen. Und schon ist es passiert. Und ich wusste doch, dass der Heimweg am Donnerstag mir unnatürlich schwer gefallen ist... Der Schatz unkt nun, dass ich mit ebenjener Fahrt eventuell meine Felge kaputt gemacht haben könnte...

Dass vorhin mein Chef angerufen hat um mir zu sagen, dass ich heute Nachmittag nicht arbeiten brauche (so krieg ich nie das Geld für mein Netbook Herz zusammen), hat mir völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Ich könnte ins Fitnessstudio gehen. Oder einen Kurs umlegen, um Mittwoch Vormittag frei zu haben. Oder ich lass die Hausarbeit bis heute Nachmittag liegen (aber die Waschmaschine kreist eh schon). Oder mit dem Fahrrad fahren. Oh....

28
Mrz
2010

Frühling und so

Was für ein faules Wochenende! Wenn wir nicht noch zum Supermarkt gemusst hätten, hätten wir die Wohnung vermutlich gar nicht verlassen. Das gilt für mich sogar schon ab Freitag, denn freitags habe ich keine FH, und ich war den ganzen Tag mit üblen Kopfschmerzen geschlagen (ich vermute, wegen des Gesöffs, das Olli am Donnerstag fürs Vorglühen gemischt hatte).
Zum Teil war am Couch-Wochenende (außer des miesen Wetters) aber auch meine trockene Haut Schuld, die sich diese Woche den Bereich um meine Augen erobert hatte. Mit roten und schuppigen Augenlidern sieht man nicht zur ziemlich zombig aus, sondern empfindet es auch vergleichsweise "anstrengend", die Augen auf zu halten. Ja, ich mach morgen einen Hautarzttermin.
Blödes Timing ist das Ganze, weil ich jetzt endlich eine Kamera geliehen bekommen habe, mit der ich das Bewerbungsvideo für ein Australien-Stipendium drehen möchte. Das geht mit diesem Gesicht nicht. Inzwischen ist auch die erste Konkurrentin online - sie hat ein total süßes Kind und hüpft mit Känguruhschwanz durch die Stadt. Da hab ich eh keine großen Chancen mehr *seufz*.
Ansonsten? Ich hab meine Aufgaben (abgesehen halt vom Bewerbungsvideo) inzwischen alle erledigt und kann ohne Altlasten in die neue Woche gehen.
Übrigens möchte ich euch allen "Pans Labyrinth" ans Herz legen, der heute ab 22 Uhr auf Pro7 läuft. Der beste Grusel- (nicht Horror!) Film, den ich je gesehen habe. Obendrein empfehle ich jedem, sich einen Strauß Frühlingsblumen zu kaufen. Das Wetter ist momentan zwar nicht so dolle (und soll zu Ostern sogar noch schlechter werden......), aber so ein bißchen Frühling im Wohnzimmer hebt das Gemüt.




24
Mrz
2010

Und erstens kommt es anders...

Mal ganz ehrlich: Wir hatten heute großartiges Wetter. Und nochmal ehrlich: Im Fitnessstudio ist nicht viel Wetter. Egal, mein Entschluss stand. Ich schulterte also meine Sporttasche, steckte meine Schlüssel ein und stieß in der Wohnungstür beinahe mit dem Schatz zusammen. So läuft das nämlich, wenn keiner den anderen über seine Pläne (früher Feierabend <-> Sport) informiert, man trifft sich zufällig im Hausflur. Und das auch nur, weil mein Bruder mich vorher noch so lange aufgehalten hatte.
Lange Rede, kurzer Sinn, wir haben dann einen Spaziergang zum Strand gemacht. Zwei Stunden zu Fuß gelten auch als Sport, Eis hin oder her, und es war sogar noch doppelt nützlich, da wir dabei über studienrelevante Themen diskutierten.
Anschließend stolperte ich ganz zufällig, geradezu versehentlich, in ein Schuhgeschäft. Und nachdem ich den Schatz zehn Minuten lang nervte, sagte er das, was jede Frau gern hört: "Dann nimm doch beide!"
Ich bin mir aber darüber bewusst, dass die beiden Paar sich zu ähnlich sind um beide zu behalten... Das ist echt schwer. Meinungen?


Sommer ist gestrichen

So, sorry, aber nehmt es einfach hin, der Sommer wird vorerst aufgeschoben. Bis meine Sommerjacke wieder zu geht, bleibt es Winter, Punkt.
Ich tue auch mein Bestes und radel nachher ins Fitnessstudio.

Frühling

Momentan komm ich echt zu gar nichts, sorry. Durch die zwei ITB-bedingten Fehltage haben wir überraschend viel FH-Stoff nachzuholen (Notiz an mich: Wi-Recht-II-Notizen vom 11.03. organisieren!), dann arbeite ich auch noch ab und zu im Hotel und dazwischen versuche ich, den Haushalt zu schmeißen, meine Freunde nicht aus dem Auge zu verlieren und generell mehr in Schwung zu kommen, denn mich hat anscheinend eine Frühjahrsmüdigkeit erwischt. Also komme ich irgendwie zu gar nichts. Abgesehen vom KLR-Buch lese ich momentan nichts, den Artikel über die ITB muss ich auch dringend anfangen und eigentlich wollte ich noch mit meiner Mama telefonieren. Auf der anderen Seite möchte ich aber unbedingt Freizeit in Sport investieren. So kommt eins zum anderen und das Bloggen bleibt auf der Strecke. Aber wie immer: Das wird schon.


PS: Es ist Frühling!

18
Mrz
2010

Sparsam

Ich bin sparsam und bescheiden. Ich brauche nicht viel, um glücklich zu sein: meinen Schatz, einen warmen Tee, ein Buch. Und mir reichen die Bücher, die ich habe; vielleicht alle paar Monate mal ein neues. Meine Klamotten kaufe ich fast ausschließlich im Schlussverkauf (auch wenn es den offiziell nicht mehr gibt), meinen Schmuck von den Aufstellern im C&A. Ich achte bei Lebensmitteln darauf, keine Markenprodukte zu kaufen, wenn es sich vermeiden lässt, und ich ziehe günstiges Obst dem Bio vor. Wenn wir ausgehen, schätze ich auf der Speisekarte Nutzen und Kosten sorgfältig ab. Von meinem Bafög geht automatisch ein gewisser Betrag auf ein Sparkonto, von dem wir dann Urlaub oder größere Anschaffungen finanzieren. Alles in Allem bin ich also ziemlich günstig im Unterhalt.
Und gestern habe ich 18 DVDs für 145,73 € bestellt.

17
Mrz
2010

Ungewöhnlich

McWinkel hat es sich zur (Neben-) Aufgabe gemacht, spektakuläre Ansichten aller Art aus dem Internet zu klauben und seinen Lesern zu zeigen. Gut so, denn so spare ich mir die Mühe und verpasse trotzdem nichts. Und wenn ihr mal ein megageniales Gebäude sehen wollt, klickt hier. Mir steht noch der Mund offen.

ITB und andere Neuigkeiten

Eventuell zerstöre ich jetzt ein paar Weltbilder, aber: Der große Bauer ist mir zu groß. Ich kann es nicht leiden, wenn der Becher kaum niedriger ist als der Löffelstiel. Ich meine - wer will schon mit Löffel und Fingern bis in den Joghurtbecher hineinlangen und dabei beides besudeln müssen? Oder ist unsere Aussteuer einfach schon in die Jahre gekommen und heutzutage sind die Teelöffel länger? Oder isst vielleicht ein Großteil der Konsumenten Joghurt mit einem Esslöffel? Das (Achtung, Wortwitz:) ist mir zu hoch.

Ansonsten? Die ITB hängt uns noch nach. Die drei Tage haben wirklich geschlaucht. Zwischen zweimal sieben Stunden Fahrt war Dauerwanderung und Prospekte-Schleppen angesagt, unterbrochen nur durch das Kongressprogramm und Übernachtungen im Hostel. Aber eins nach dem Anderen. Die gefühlten hundert Hallen waren gut gefüllt mit (im wahrsten Sinne des Wortes) aller Herren Länder. Und leider äußerst verführerisch. Außer Fachzeitschriften habe ich Informationen über Sardinien, Australien, Spanien, Italien, Schweden, Kanada, China und Japan sowie auf Jugend- und Erlebnisreisen spezialisierte Reiseveranstalterkataloge mitgenommen. Es hat sich außerdem herausgestellt, dass Kerstin eine sehr erfahrene Messeschnorrerin ist, bei der das Verhältnis aus Prospekten und Souvenirs vermutlich 1:1 beträgt. Ich hingegen habe höchstens acht Kullis und ein Schlüsselband, ein bißchen Tee, eine kleine Handvoll Bonbons und eine Menge Fernweh gesammelt.
Das Kongressprogramm war echt spannend, aber da immer etwa fünf Veranstaltungen parallel laufen, konnte ich nicht mal zu der Hälfte der Vorträge gehen, die mich interessiert hätten. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich etwas enttäuscht davon war, dass viele der Diskussionen entweder ziemlich schnell vom Thema abwichen oder sich mehr um das "ob" drehten als um das viel aufschlussreichere "wie". Meine Kommilitoninnen saßen in einem Vortrag, in dem der CEO eines großen Reiseveranstalters offenbar ausschließlich dazu nutzte um sich und seine Firma zu profilieren und von einer anderen Veranstaltung habe ich gehört, dass sie mit den Worten begann "Ich soll hier über [...] erzählen, davon verstehe ich aber nichts, ich lese mal aus meinem Buch vor...". Von solchen Ausfällen bin ich verschont worden und mir hat das Kongressprogramm insgesamt sehr gut gefallen.
Das Hostel, in dem wir einquartiert waren, kannte eine meiner Freundinnen aus einer Fernsehreportage über betrunkene Jugendgruppen. Abgesehen von der klassenfahrtsbedingten Lautstärke auf den nächtlichen Fluren war es jedoch ganz okay. Die Ausnahme bildet das Badezimmer, das etwa zwei Quadratmeter groß war (nur zur Verdeutlichung: wir schliefen in einem Sechsbettzimmer), dessen Toillette sich nach vorne neigte, wenn man sich darauf setzte (dazu war es wohl nicht konzipiert) und dessen Dusche in etwa die Größe von zwei Toilettendeckeln hatte. Faszinierenderweise war die Dusche ebenerdig mit dem restlichen Badezimmer, welches widerum nicht ebenerdig mit dem eigentlichen Zimmer war, sondern erhöht lag und zum leichteren Wasserablauf einen ca. 3 cm hohen Spalt unter der Badezimmertür hatte. Wer im Stockbett unten lag, lief außerdem Gefahr, seekrank zu werden, wenn der Bettpartner (nicht falsch verstehen!) einen Hang zum Herumwälzen hatte. Störend war außerdem die mangelnde Möglichkeit, irgendwo anders als neben der Tür Licht ein- oder auszuschalten und ich verstehe nicht ganz, warum es keinen Abfalleimer im Zimmer gab, aber nun gut. Immerhin war es sauber. Bis auf die Toilette.
Abends konnten die anderen Langweiler und ich uns nicht mehr zur Kneipentour aufraffen (acht Stunden lang fünf Kilo Prospekte durch Hallen zu tragen, schlaucht ganz schön), sondern beehrten an beiden Abenden den Italiener um die Ecke, während die restliche Hälfte unseres Zimmers uns um Mitternacht aus dem Schlaf riss.
Übrigens ist die Tradition des Gruselgeschichten-erzählens noch nicht ausgestorben, auch wenn es sich bei unseren, vom Fernsehen beschränkten Gemütern, ausschließlich um Horrorfilmszenen handelte - natürlich beginnend bei "Hostel"...
Japp, das war unser ITB-Abenteuer. So langsam kommen wir auch wieder in den üblichen Schwung, bleibt nur noch die Frage, wohin mit den ganzen Prospekten...

Nicht unerwähnt bleiben darf, dass wir seit Ende letzter Woche (endlich) wieder Fernsehen haben. Über den neuen Receiver empfangen wir IP-TV und haben nicht nur den Luxus von EPG-Daten, sondern sogar Time-Shift. Ich will ins Badezimmer? Kein Problem, schalten wir die Live-Sendung doch auf Pause! Ich hab nicht verstanden, was Harald Schmidt gesagt hat? Kein Problem, spulen wir schnell zurück! Total cool, Mocca goes Future.

So, genug palavert, die Waschmaschine ist auch schon seit 20 Minuten fertig.

Leon de Winter - Sokolows Universum

Erster Satz: Am Sonntag, dem 23. September 1990, wurde in der Schechunat Hatikwah, einem Stadtteil im Süden von Tel Aviv, ein Mord verübt.

Ich weiß, die Zusammenfassung klingt jetzt etwas wirr, aber es ist nunmal so: Alexander (Sascha) Sokolow war früher ein russischer Raketeningenieur, bis "seine" Rakete "Oktjabr" beim Start explodierte und zwei Astronauten in den Tod riss. Seine Ehe zerbrach daran, er wurde in die Pampa versetzt, wurde Alkoholiker und wanderte schließlich ohne Frau und Kind nach Israel aus. Dort ist er leider total überqualifiziert und findet keine andere Arbeit als Straßenkehren. Sozusagen in Ausübung seines Berufes wird direkt vor seiner Nase ein Mann ermordet, den Ingenieur jedoch verschont der Schütze. Sokolow ist jetzt verwirrt, denn er ist ganz sicher, seinen Schulfreund und ehemaligen Vorgesetzten Lesjawa erkannt zu haben, den er zum letzten Mal kurz vor dessen Verhörung im Fall "Oktjabr"-Explosion gesehen hat. Allerdings hat der Wodka natürlich durchaus Einwirkungen auf derartige Sinneseindrücke...
In Rückblicken beleuchtet das Buch die Geschichte von Sascha und Lew, erzählt davon, wie sie sich kennen gelernt, angefreundet, miteinander gearbeitet haben und schließlich grandios scheiterten. Dazwischen wühlt sich Sokolow mühsam durch seinen Abstieg, hin und her gerissen zwischen Wodka und Leben.

Ein sehr ... interessantes Buch. Die schöne Sprache macht es durchaus empfehlenswert, aber ich kann mich ehrlich gesagt beim besten Willen nicht mit dem Ende anfreunden, das auf mich ein bißchen so wirkt, als sei die nötige Seitenzahl erreicht und jetzt zimmert man möglichst knapp einen Schluss daran.

Kathryn Harrison - Die gebundenen Füße

Erster Satz: In den Torpfosten, rosa Stuck wie die Villa, war eine glasierte Kachel mit einer blauen Nummer eingelassen, der gleichen wie in der Anzeige.

Als ich das Buch vor Jaaahren zum ersten Mal gelesen habe, sind mir die ganzen sexuellen Anspielungen gar nicht aufgefallen. Mal mehr, mal weniger dezent, das Buch strotzt davon und so muss es wohl auch sein, wenn eine Geschichte davon handelt, wie Frauen um ihre Unabhängigkeit kämpfen.
Hauptfiguren sind May, der mit vier Jahren die Füße eingebunden wurden, und ihre Nichte Alice. Mays Lebensgeschichte besteht aus Tragödien, wegen derer sie gelernt hat Chinesen zu hassen - nicht ganz einfach, wenn man in Shanghai lebt. Glücklicherweise heiratet sie mit Arthur einen eingewanderten Australier und sie verbindet eine enge Zuneigung mit einer ihrer Nichten. Auch nachdem die Familie China verlassen hat, bleiben die beiden Frauen verbunden und kämpfen, jede auf ihre Weise, um die Unabhängigkeit, die die eine aus körperlichen und die andere aus familiären Gründen nie wirklich erreichen konnte.
Ein faszinierendes, mitreißendes Buch, das chinesische Kultur heraufbeschwört, in Rückblenden die Vergangenheit(en) von May und Alice beleuchtet und nach und nach weitere Frauenschicksale mit einwebt.

14
Mrz
2010

Krank

Mein Rechner ist hinüber. Jedenfalls so halb. Nachdem ich jetzt schon seit über einer Woche darüber jammere, dass zwischen dem Klick auf das Firefox-Icon und dem Öffnen des Browsers fünf Minuten verstreichen, ist der Schatz gestern zu einer Anti-Viren-Mission aufgebrochen. Und jetzt ist mein Rechner tot. Ich weiß auch gar nicht, wieso. Ein besonders hübsches Detail ist allerdings ein mutmaßlicher Virustrojaner, der seit gestern Abend seinen Spaß daran hat, bei jedem PC-Start getarnt als Anti-Viren-Programm aufzupoppen und ungefähr 80% meines Rechners als infiziert zu melden.
Der Schatz sagt, meine Dateien liegen vermutlich sicher, aber ich hab ganz schön Schiss um meine Bilder. So was heftiges hatte mein armer PC noch nie. Ich hoffe, der Schatz kriegt das wieder hin.......

12
Mrz
2010

Aus die Messe

Die Messe hat mich wohlbehalten wieder ausgespuckt und ich bin mit 8 Kilo Übergepäck heimgekehrt. Tatsächlich hat der Schatz im letzten Blogeintrag mit der Wiedergabe unseres Telefonates vom ersten Abend schon ziemlich genau den gesamten Messeaufenthalt beschrieben, Details ein andermal.


10
Mrz
2010

Messepause

Am heutigen Morgen ist Schatzi (nach dem obligatorischen Verschlafen) doch noch rechtzeitig zum Bus gekommen, um die nächsten drei Tage auf der ITB zu verbringen.
Am Freitag oder Samstag gibt es dann bestimmt lustige Geschichten über winzige Badezimmer, sich neigende Toiletten, baulich geplante Überschwemmungen im Hostel, wackelnde Betten und viele Irrwege auf der Messe zu lesen.

Bis dahin werde ich das Bloggen übernehmen ist erstmal Sendepause.

i.A. mino

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Mocca

1 Löffel Tourismus, 2 Löffel Schatz, ein großer Schuss Koffein - gut aufgeschäumt servieren!

Ach ja...

Wer Fotos von mir verlinken oder nutzen möchte, bekommt bestimmt eine Erlaubnis - aber fragt mich vorher!
 
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