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NovaRock 2016
Di, 23. Aug, 22:08
Osterdeko
Mo, 4. Jul, 20:52
Serien 1. Quartal 2016
Mo, 28. Mrz, 10:46
Schwarz wie Kaffee
Mo, 7. Mrz, 21:01
Gemetzel im Februar
So, 21. Feb, 13:51
Donots
So, 31. Jan, 18:23
Frank Turner
So, 31. Jan, 18:07
Jahresrückblick
So, 10. Jan, 20:51
Renovierung 2015
So, 10. Jan, 10:48
Spiekeroog
Di, 5. Jan, 21:14
Wellness in Kolberg
Di, 5. Jan, 20:50
Rock am Ring 2015
Mo, 4. Jan, 22:07
Kinofilme 2015
So, 3. Jan, 22:13

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10
Jul
2016

NovaRock 2016

Zugegeben: Eigentlich war es eine Schnapsidee, zum NovaRock zu fahren. Eiiigentlich wollten wir wieder aufs Rock am Ring, weil das Line-Up so grandios ausfiel, aber dann haben sie die VIP-Tickets gestrichen, die uns letztes Jahr unsere alten Ärsche gerettet haben. Stures Urteil: Festival fällt 2016 aus. Und als ich dann geguckt habe, wo Billy Talent eigentlich noch so auftritt, habe ich das NovaRock entdeckt: Quasi identisches Line-Up wie das RaR, mit VIP-Tickets zu halbwegs humanen Preisen - nur halt 1.000 km weit weg. Aber das stört einen ja in der Planungsphase noch nicht. NovaRock it is!



Als ich am Mittwoch von der Arbeit heim kam, sind Ina und Eddy schon mit Christian beim ADAC gewesen, haben sich allesamt eine Auslandskrankenversicherung und Kartenmaterial besorgt und Pizza bestellt. Um 20 Uhr bestiegen wir dann Eddys treuen Passat und düsten gen Österreich.

Donnerstag, 09. Juni:
Die Jungs fuhren die Nacht durch und gegen 8 Uhr am Donnerstag kamen wir am Festivalgelände an. Während wir noch Panik schoben, ob die besten Plätze des VIP-Campings von den Frühanreisern schon blockiert waren (RaR-Trauma), erreichten wir eine eingezäunte, komplett leere Wiese, vor deren Eingang wir direkt parken konnten. Wir lachten in panischer Begeisterung, konnten uns kaum entscheiden, wo wir jetzt hin wollten und bauten schließlich Zelte und Pavillon auf.



Geländeplan:


Auf dem NR sind große Möbel, alles Elektrische und Feurige verboten, darum hatten wir den Passat nur mit der Grundausstattung gepackt. Das stellte sich allerdings bald als unnötig heraus, denn auf dem VIP-Platz wurde niemand kontrolliert und unsere Nachbarn bauten sogar eine ganze verdammte Einbauküche auf.

Wir hingegen schlüpften erstmal in unsere Zelte um etwas Schlaf nachzuholen und waren dann pünktlich zu Breaking Benjamin um 18 Uhr vor der Blue Stage.



Leider fanden wir die Band unerwartet schnarchig, den VIP-Bereich zwischen den Bühnen dafür umso geiler: Es gab eine Tribüne, ein Zeltgebäude dessen Obergeschoss noch über die Tribüne ragte, eine chillige Palettenmöbellounge und -vor allem- saubere WCs.

Um 22:15 begannen dann Billy Talent und machten den Anreisetag schon zu einem grandiosen Highlight



Billy Talent mit "Devil on my Shoulder":


Während der Schatz, der ja im Auto kaum hatte schlafen können, danach ins Bett Zelt trottete und Ina und ich uns ins VIP-Gebäude kuschelten, rockte Eddy noch bis 1 Uhr zu KoRn, bevor wir schließlich alle schlafen gingen.

Freitag, 10. Juni:
Unser Neid auf die Einbauküche hatte uns bereits übermannt. Darum stapften wir nach einem spartanischen Frühstück zum Auto und fuhren nach Neusiedl: Zunächst erleichterten wir einen Baumarkt um einen günstigen Grill, dann den Hofer (Ösi-Aldi) um ein Gasgeräteset (lustiges Detail, das sich erst später herausstellte: ohne Gaskocher) und schließlich den Eurospar um eine Kofferraumladung Futter (ja, der randvolle Einkaufswagen rechts im Bild ist unserer).



Eiswürfel hingegen fanden wir nirgends, und ernteten bei der Frage danach nur irritierte Blicke und die Aufforderung, "Sackerl" zu befüllen und einzufrieren. Witzig, Österreich! Ein paar tiefgekühlte Kühlakkus mussten also für Speis und Trank reichen. Immerhin konnte so Inas Styroporbox ihre Qualitäten beweisen, während die Kühlbox kläglich versagte.
Durch intenssives Observieren der beiden Eingänge zum VIP-Campingplatz wussten wir inzwischen auch, welche Seite Autos durchließ und konnten jetzt entspannt vor unserem Zelt parken.

Nach einem ausgiebigen Grillen (während der Koch der Gruppe gegenüber Kaminholz zu Kohlen verbrannte, ernsthaft Brot in den Backofen schob und auf seiner Küchenzeile eine Riesenschüssel bunten Salat anrichtete) waren wir gestärkt und zufrieden und waren um 19:25 vor der Blue Stage um dem Terminator Garbage zuzuhören.



Um 21h folgte dort schon das nächste Highlight des Festivals: The Offspring heizten ordentlich ein, obwohl ich leider zugeben muss, dass ich viele Songs der Setlist nicht kannte.


The Offspring mit "Pretty Fly (for a White Guy)":


Anschließend sahen wir auf der Red Stage noch das Ende von Bullet for my Valentine und stürzten uns dann ins Getümmel für Disturbed, die bis Viertel vor 1 mehr Spaß machten, als ich erwartet hätte.


Disturbed mit "Down with the Sickness":


Samstag, 11. Juni:

Wir machten uns einen chilligen Tag auf dem Zeltplatz, weil das Nachmittags-Line-Up unseren Grill-Brunch nicht übertreffen konnte.



Immerhin lösten wir dann noch den Gutschein für ein 7er-Träger Bier ein, den ich am Vortag geschenkt bekommen hatte. Einige Anmerkungen dazu: Wir wissen nicht, warum 7er-Träger erfunden wurden; 7°C ist semi-offiziell zu kalt für Bier und Alkohol ist der Teufel.

Um kurz vor 8 waren wir dann aber pünktlich zu den Dropkick Murphys auf der VIP-Tribüne.


Größte Überraschung des Auftritts war allerdings, als hinter uns plötzlich ein ziemlich betrunkener Typ einfach aus dem Obergeschoss des VIP-Gebäudes sprang. Eddy, seines Zeichens Ersthelfer, diagnostizierte einen fiesen Unterschenkelbruch und konnte den Patienten nach fünf Minuten an die Sanis abgeben. Für uns wiederum ging das Festival mit Alice Cooper weiter.



Anschließend ließ Volbeat uns ab halb 12 ziemlich un-gentleman-like im plötzlichen strömenden Regen warten, versöhnten uns dann aber mit einem grandiosen Auftritt (auch wenn eine so lange Pause vor der Zugabe bei dem Wetter wirklich nicht hätte sein müssen).


Volbeat mit "The Devil's Bleeding Crown", "Heaven Nor Hell" u.a.:


Sonntag, 12. Juni:
Letzter Festivaltag! Nach einem seriösen Ausschlafen machten wir das Festivalgelände unsicher, echauffierten uns über das Marketing von Captain Morgan (ich wollte wirklich so einen Hut!) und organisierten uns gratis Regenponchos, denn das Wetter kippte bereits wieder - allerdings immerhin nur ein steter, nerviger Niesel und nicht ein vierstündiger-10°-Platzregen wie am Vortag. Um halb 8 waren wir dann Aufnahmebereit für ernsthaften Rock (wer zum Henker hat KIZ auf die Bühne gelassen?!) und hörten Heaven Shall Burn auf der Red Stage - quasi als Vorband für Twisted Sister, die auf Abschiedstournee waren. Und was für ein Abschied! Die alten Männer zerlegten den Platz ordentlich. Respekt!


Twisted Sister live mit "The Price" (das bitte auf meiner Beerdigung gespielt werden soll) und "I believe in Rock'n'Roll"


Da machte es dann auch nichts, dass wir zu spät zu den Red Hot Chili Peppers auf der Blue Stage kamen und nur von der Tribüne aus einen Blick auf die Kalifornier werfen konnten. Ganz ehrlich: Wir waren so dermaßen von Musik und Endorphinen gesättigt, dass wir uns in die VIP-Lounge setzten, uns dort die geilsten Burger unseres Lebens reinzogen und die Chili Peppers im Hintergrund live hörten.





Ehrlich gesagt verpassten wir dabei auch nicht viel, die Chili Peppers waren auch nach Pressemeinung nicht auf der Höhe und involvierten das Publikum nicht. So motivierte uns erst das Abschlussfeuerwerk num Mitternacht wieder zum Aufstehen.

Montag, 13. Juni:
Als ich aus dem Schlafsack kroch, waren beide Zelte schon fast abgebaut. Bis 9 Uhr war der Passat (der, man kann es nicht oft genug sagen, direkt vor dem Pavillon geparkt war) wieder vollgestopft und etwa zwei Stunden später hatten wir es auch vom Gelände geschafft. Tschüß, NovaRock!



Die 1000 Km nach Hause waren erwartungsgemäß mit Erschöpfung durchsetzt, hinzu kam noch ein heftiger Gewittereinbruch (auch "Schnitzelpause" genannt), aber schließlich kamen wir heile wieder nach Hause. Home is where your toilet is! Nach einer ordentlichen Dusche waren wir dann auch wieder richtige Menschen.

Rückblickend war es natürlich eine herausragende Entscheidung, 2016 nicht zum Rock am Ring zu fahren (wo das Wetter ja nunmal deutlich schlechter war) und die Inklusivleistungen des VIP-Tickets auf dem NovaRock geben dem ganzen schon fast Wellnesscharakter. Ein großartiges Festival!

4
Apr
2016

Osterdeko

Ostern haben wir dies Jahr ökologisch Eier gefärbt (Tipp: braune Eier rotbraun zu färben ist eine sehr undankbare Aufgabe) und haben aus Adventskranzkerzenresten (*Notiz an mich: für Hangman merken*) und Rühreiresten (=Eierschalen) österliche Kerzen erschaffen.












31
Mrz
2016

Serien 1. Quartal 2016

Helix, Staffel 2


Die aktuelle Epidemie ist nicht auf dem Nordpol, sondern auf einer Insel eingegrenzt; die aktuelle Verschwörung ist nicht das inzwischen hinlänglich bekannte Ilaria, sondern die Sekte, die den einzigen Zufluchtsort darstellt und Sarah, Alan, Peter und Julia sind wieder vereint. Oder auch nicht.
Die erste Staffel gefiel mir besser. Irgendwie sind die Intrigen hier... weniger cool.


Daredevil, Staffel 1


Der blinde Matt bekämpft nicht nur vor Gericht, sondern dank seiner übersensiblen Sinne auch mit physischer Gewalt gegen das Böse in Hell's Kitchen. Das hat allerdings einen Namen, und an den Mann ist nicht leicht heran zu kommen.
Irgendwie ist das nicht "mein" Held - zu glatt, zu langweilig.


Orange ist the new Black, Staffel 1-3


Wer kennt das nicht - kaum hat man sich sein nettes spießiges Leben ordentlich eingerichtet, da steht plötzlich die Polizei vor der Tür und verhaftet einen wegen einer Jugendsünde. In Piper Chapmans Fall: Wegen ihrer Tätigkeit als Drogenkurier als 20jährige für ihre damalige Freundin Alex. Die süße Blondine beginnt im Litchfield Frauengefängnis ihren ersten Tag damit, über das Essen herzuziehen - während die Küchenchefin am Tisch sitzt (eine stolze Russin, grandios gespielt von Cpt. Janeway). Während Chapman also von Fettnäpfchen zu Fettnäpchen rutscht, entdeckt sie plötzlich ein bekanntes Gesicht: Alex, von der sie geliebt und verraten wurde, sitzt im selben Knast.
Tolle Figuren und immer wieder abwechslungsreiche und ungeahnte Geschichten, garniert mit Flashbacks, die die Rollen beleuchten, machen diese Serie superspannend und spaßig.


The Flash, Staffel 1


Ein Junge (entschuldigung, junger Mann) wird plötzlich zum schnellsten Mensch der Erde und nutzt diese Fähigkeit um gegen andere "Metawesen" zu kämpfen und den Mörder seiner Mutter zu finden (was einander nicht unbedingt ausschließt).
Während man sich fragt, ob Barry Allen eigentlich schon Bartwuchs hat, ist es ziemlich unerquicklich, dass der Zuschauer immer mehr weiß, als die Protagonisten - und zwar, dass er denen misstrauen sollte, denen er vertraut und anderherum. Nervig. Nicht so meins. Aber der Schatz wird mich wohl auch zur zweiten Staffel zwingen...


Arrow, Staffel 1-3


Ein reicher Playboy strandet fünf Jahre lang auf einer (nicht ganz so) einsamen Insel und ist als Rückkehrer ein perfekt ausgebildeter Kämpfer und Bogenschütze. Praktischerweise hat er von seinem Vater, der bei dem Schiffsunglück starb, eine Liste erhalten und hakt diese nun ab: Alle, die "diese Stadt zugrunde gerichtet" haben, werden nun von dem Bogenschützen nicht sonderlich zimperlich dafür bestraft.
Obwohl das ein bisschen nach Batman klingt, für den ich ja bekanntermaßen mein rechtes Auge geben würde, ist Oliver Queen so gar keine interessante Figur und auch seine On/Off-Liebesgeschichten sind ziemlicher Schmu. Auch nicht so meins. Aber immerhin mit Erwachsenen.


The Walking Dead, Staffel 6


In Alexandria geht es heiß her! In dieser Staffel sind es allerdings kaum die Beißer, die Ärger machen, sondern diverse fremde Menschengruppen. Während man noch versucht, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden (da macht Rick aber gewohnten kurzen Prozess), regt sich das schlechte Gewissen: Zombies zu killen ist das eine, aber Menschen töten...? Besonders die zweite Hälfte der Staffel lässt keinen Moment zum Durchatmen. Ich bin gespannt auf das Finale!

7
Mrz
2016

Schwarz wie Kaffee

Ein rabenschwarzer Samstag vorletzte Woche: Unser geliebter Kaffeeautomat blinkte nur kurz traurig und hauchte sein Leben aus. Noch vor dem ersten Morgenkaffee! Immerhin: unter Koffeinentzug konnte keine große Panik ausbrechen. Nach einer schnellen Dusche und ohne Frühstück räumten wir unseren Liebling ins Auto und brachten ihn zusammen mit der weitblickend erworbenen Garantieverlängerung zum Elektromarkt.
Dort wurde er fachmännisch beäugt, die Schubladen geöffnet, der Einschub entfernt und auch den Deckel für den Bohnenbehälter durften wir behalten. "Kein Problem, den schicken wir ein", sagte der Fachmann gut gelaunt. "In etwa 10 bis 15 Tagen sollte er fertig sein. ... Ihre Frau sieht irgendwie sehr unglücklich aus."
Während ich mit Tränen und Koffeinentzug kämpfte, unterschrieb der Schatz den Reparaturauftrag und brachte mich erstmal zum goldenen M, um endlich etwas heißes schwarzes zu trinken. Auf dem Parkplatz schmiedeten wir, langsam die ganze Tragödie begreifend, wilde Pläne von täglichen To-Go-Kaffees über Espressokocher leihen (unserer hat das letzte Festival nicht überlebt) bis zu günstigen Kapselautomaten erwerben. Glücklicherweise fiel uns dann die Bodum in der Schublade wieder ein, bevor wir etwas Dummes tun konnten.
Und siehe da! Heute kam die SMS, wir dürfen den Liebling schon morgen wieder abholen. Eine harte, lange Woche ist endlich vorüber.

http://www.sinfest.net/view.php?date=2016-03-07
http://www.sinfest.net/view.php?date=2016-03-07

21
Feb
2016

Gemetzel im Februar

The Hateful 8

Zu dumm, wenn man seine Kopfgeldbeute unbedingt lebend abliefern möchte, aber es einen Befreiungsplan gibt, der ausgerechnet während eines Schneesturms eine einsame Berghütte beinhaltet.
Das Kammerspiel erinnert an "Reservoir Dogs", unterhält aber trotz Dialoglastigkeit und Überlänge gut. Wer ins Kino geht um Hirn spritzen zu sehen, muss sich allerdings bis zur letzten Viertelstunde gedulden.




Deadpool

Als beim Söldner Wade Wilson Krebs diagnostiziert wird, schließt er sich einem Programm an, das ihm Selbstheilungskräfte verspricht. Das funktioniert sogar, aber die Prozedur und die Nebenwirkungen sind unschön. Da er nicht als Hackfresse zu seiner Verlobten zurückkehren möchte, sucht er den Drahtzieher hinter dem Projekt und muss dabei gegen den Widerstand der X-Men angehen.
Jetzt schon mein Film des Jahres! Mit fiesem Humor, grandioser Selbstironie und offensichtlich viel Herzblut haben die Macher eine wunderbar unterhaltsame Actionkomödie um einen ungewöhnlichen Superhelden geschaffen.


Lee Child - Sniper (9. Jack Reacher Roman)

Erster Satz: Freitag.

"Sniper" ist das Jack-Reacher-Buch, das man aus der Verfilmung kennt: James Barr, ein ehemaliger Scharfschütze, den Reacher wegen Mordlust überführt hat, ist der offensichtlich Schuldige an einem Massaker in einer Innenstadt. Reacher will ihn diesmal endgültig in den Knast bringen und ist enstprechend überrascht, dass Barr nach ihm verlangt hat. Während er im Film im Koma liegt, ist er im Buch einer Amnesie erlegen, und glaubt schließlich selbst daran, dass er einen Rückfall gehabt haben muss. Doch als für Reacher die Sache persönlich wird, beginnt er eigene Nachforschungen.

Wegen der Vorkenntnisse aus dem Film war dieses Buch jetzt eher langweilig. Eigentlich schade, aber die Reacher-Romane leben eben von den unerwarteten Wendungen und den versteckten Hinweisen, die erst am Ende Sinn ergeben, und das habe ich mir selbst gespoilert.

31
Jan
2016

Donots

Die Donots haben mal wieder grandios abgeliefert. Das Konzert hat richtig, richtig Laune gemacht und die Jungs haben super gerockt. Dankeschön!








Frank Turner

Das Konzert von Frank Turner war der Hammer. Einziges Manko: zwei Vorbands, die den Hauptact um satte zwei Stunden verzögerten. Und das auf Füßen, die gerade erst von der Messefolter zurückgekehrt sind... Nein, es gab leider keine Sitzgelegenheiten für alte Menschen. Es war also durchaus etwas Leid dabei, während die Musik und die Show aber wie immer allererste Sahne waren. Frank, you're my Recovery!


10
Jan
2016

Jahresrückblick

Ein bisschen freaky, den Jahresrückblick zu schreiben, wenn man die letzten drei Quartale gerade erst mit Ach und Krach nachgebloggt hat. Trotzdem...

Urlaub gemacht: Ein langes Mädels-Wochenende in Kolberg/Polen, zwei Tage auf Spiekerook

Konzerte/Veranstaltungen besucht: Alex Clare im Januar, Evita im Mai, Rock am Ring im Juni, die Marquise von O. und eine Komische Nacht im Oktober, eine grandiose Theaterinszenierung von "Krieg der Welten" im November und nochmal Evita im Dezember

Filme gesehen (Link): Avengers: Age of Ultron, Mission: Impossible 5 - Rogue Nation, Hitman - Agent 47, Ant Man, Minions, Pixels, Fack ju Göhte 2, Der Marsianer, Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2, Star Wars Episode VII - Das Erwachen der Macht

Bücher gelesen (Link): James Dashner - Die Auserwählten Trilogie, Lee Child - Jack Reacher Romane 1 bis 8, Zoe Beck - Brixton Hill, Leo Tolstoi - Krieg und Frieden, Andy Weir - Der Marsianer, Chuck Palahniuk - Fight Club

Zum ersten Mal gemacht: eine Kohlfahrt, zu einer Anhörung geladen werden, einen Putzmann angeheuert, aus zwei Escape-Räumen entkommen, die Kollegen zum Grillen eingeladen, einen ernsthaften Joggingplan verfolgt (wenn auch nur drei Wochen lang...), mit Niederländisch angefangen, eine sehr tolle kulinarische Stadtführung, Pilates

Was 2015 ganz besonders machte: satte 5x Nachbarschaftskränze binden, ein sehr schönes Osterfest mit Familie und Freunden, die feierliche Einweihung unserer Terasse, die Geburt meines Neffen, Star Wars I-VI an zwei Tagen mit Freunden gesehen, Krimi-Silvester

Drei Quartale 2015 in Bildern

Wegen Problemen mit dem Webspace und einem Admin, der mich regelmäßig vertröstete, konnte ich im letzten Jahr keine Bilder mehr hochladen und alle bestehenden werden im Moment auch nicht angezeigt. Wir haben uns da jetzt "selbstständig" gemacht und ich liefere mal eben fix 9 Monate 2015 nach...

Ostern habe ich ein zauberhaftes Menü auf den Tisch gebracht, das leider nur bedingt so aussah wie geplant. Außerdem waren wir beim örtlichen Osterfeuer und unsere Freunde kamen zum Grillen.









Im April haben wir Lasertag gespielt:



Für "Evita" war ich zum ersten Mal im O. Theater, das total romantisch ist.



Unsere Terasse haben wir durch eine Lichterkette veredelt. Pünktlich zum Sommer war sie perfekt. Mein Traum, draußen fernzusehen, ist erfüllt. Wir haben außerdem in eine Feuerschale investiert und uns zur Hitzewelle einen aufblasbaren Pool gegönnt. Mein Geburtstag als "Gartenparty" war großartig.





















Dramatisch im Sommer: Die Straße vor unserem Haus war mehrere Wochen wegen Bauarbeiten gesperrt.



Im August haben mein Bruder und seine Freundin heimlich geheiratet. Der Schatz und ich haben ihnen eine "Wedding in a Box" geschickt.



Dann war auch noch in W. ein Lichterfest am Strand. Wunderschön!







Seit März bin ich relativ fleißig in ein neues Fitnessstudio gegangen und im Sommer haben wir sogar zu joggen angefangen - wegen Knieschmerzen, Erkältungen, Terminproblemen und ähnlichem habe ich leider nichts von beidem wirklich durchgezogen, aber ich bin zuversichtlich, dass ich den Dreh noch rauskriege.



Zu Weihnachten haben wir wieder die Tanne vor dem Haus geschmückt. Meine Eltern und die Familie meines Bruder kamen schon am 1. Advent zum Weihnachtsessen, weil kein anderer Termin gefunden werden konnte. Ebenso wie für Christians Familie am 2. Weihnachtsfeiertag und nochmal für meine Eltern am 27. Dezember haben wir Grünkohl gekocht. Am 12. Dezember fand das traditionelle Glühweintrinken mit der Nachbarschaft statt, das diesmal wir auszurichten hatten. Wir nahmen das zum Anlass um eine Woche vorher mit Freunden elf Varianten durchzutesten. Heiligabend verbrachten wir, wie jedes Jahr, zu zweit.





















Für Silvester schlüpften wir in die Rollen von Mafiosi im Chicago der 30er Jahre und lösten (zumindest teilweise) einen heimtückischen Mord. Der Abend war wirklich fulminant und strotzte vor Überraschungen. Da jede Figur ihre ganz eigenen Hintergründe und Geheimnisse hatte, blieb es den ganzen Abend spannend und erst um 2 Uhr konnte der Consigliere den Verräter in der Familie überführen.




5
Jul
2015

Spiekeroog

Als Ende Juni der Schatz einen Betriebsausflug nach Spiekeroog machte, hatte der Chef seine Spendierhosen an: Das ganze Haus wird fürs Wochenende gemietet, am Freitag wird geschult, am Samstag dürfen die Familien nachkommen. Hallo Insel!
Das Schulheim lag sehr einsam am Rand der Insel und war sehr idyllisch. Obwohl es Samstag erst etwas bewölkt war, habe ich mir noch einen Sonnenbrand zugezogen. Zwischen Strand und Teestube waren das zwei herrliche erholsame Tage.








Wellness in Kolberg

Im Februar waren ein paar Freundinnen und ich im Wellnessurlaub. Um weibliche Sparsamkeit und die norddeutsche Meeressehnsucht zusammenzubringen, führte es uns an die polnische Ostseeküste, nach Kolberg. Wir haben dort ein ziemlich traumhaftes Hotel direkt am Strand gebucht und hatten viel Spaß dabei, die Reservierungsbestätigung für unsere Wellnessanwendungen zu übersetzen.









Wenn wir nicht gerade unter Kamils fähigen Händen, im Spabereich oder im Außenwhirlpool waren, machten wir einen Strandspaziergang in die Stadt oder hauten uns schlicht die Hucke voll: Das Essen war fantastisch, das Frühstückbuffet gigantisch und in Kolberg gibt es ein Café mit der besten heißen Schokolade, die ich je getrunken habe. Ach so, im Dachgeschoss des Hotels gab es auch super Kuchen und Cocktails.







Herrlich war's!

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Mocca

1 Löffel Tourismus, 2 Löffel Schatz, ein großer Schuss Koffein - gut aufgeschäumt servieren!

Ach ja...

Wer Fotos von mir verlinken oder nutzen möchte, bekommt bestimmt eine Erlaubnis - aber fragt mich vorher!
 
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