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12
Sep
2006

Tag des Grauens

Heute war ein fuuuurchtbarer Tag, der furchtbarste aller furchtbarsten Tage, die ich seit langem in der Info verbracht habe. Kennt ihr das Gefühl, wenn man einfach nur noch in den Hinterraum gehen will um sich schreiend auf dem Boden zu wälzen? Aus Unsicherheit über die Sauberkeit ebenjenen Bodens habe ich mich zurückhalten können. Aber Frau O. und ich wollen für einen Punchingball zusammenlegen, den wir in unserem Pauseraum Schrägstrich Lager aufbauen.
Heute war es wirklich schrecklich. Die Masse machts eben. Ich glaube, heute früh sind die Leute aufgewacht und dachten sich: "Was mach ich denn heute? Oooch, nerv ich die Frau J. mal." Und dann haben sie im Telefonbuch unter N wie Nerven nachgeschlagen und mich angerufen.

Besonders gern habe ich ja die Leute, die schon mit einem Verdacht anrufen ("Fährt das Seebäderschiff nach Helgoland eigentlich noch?") und dann bei einer negativen Antwort ("Nein, das ist Montag zum letzten Mal gefahren") trotzdem total ausrasten.
Oder die ganzen verhassten Spontan-Reisenden. Raaaargh. Heute ein besonders schönes Exemplar dieser Gattung gehabt - ein junges Pärchen. Als ich denen sagte, dass es im Moment kurzfristig extrem knapp ist und es leider sowieso sogutwie keine Vermieter gibt, die eine Ferienwohnung für zwei Nächte hergeben, kam der Schlauberger ganz dick daher: Er hat ja vorher im Internet nachgesehen, da gab es noch freie. Witzbold, warum hat er dann nicht gleich gebucht?! Da er erläuterte, dass die ab 100 € pro Wochenende gekostet hätten, konnte ich immerhin antworten, dass er dann nicht auf unserer Seite gewesen ist, denn da stehen Preise prinzipiell pro Nacht. Wo er gesurft hatte, konnte er mir allerdings nicht sagen. Zu schade, zu diesen FeWo-Göttern hätte ich ihn doch wirklich gern weitergeleitet.
Nennt mich faul, aber dieses Verhalten hängt mir echt zum Hals raus. Wieso kann man nicht entweder a.) sich vor der Reise um Unterkünfte bemühen oder b.) sich mit dem zufrieden geben, was bei Anreise noch zu bekommen ist. Denn glaubt nicht, ich hätte den beiden keine Alternativvorschläge unterbreitet.

Besonders erheiternd fand ich heute eine Frau, die "vor zwei Wochen" Karten für die Veranstaltung heute Abend gekauft hatte, aber die nun schon seit zwei Stunden sucht. Nein, tut mir leid, meine Dame, da kann ich leider nichts machen. "Aber Sie sehen dann doch, dass die beiden Plätze frei sind blablablabla." Tut mir leid, da kann ich leider wirklich nichts machen.
Zum Spaß habe ich gefragt, ob sie denn den Kassenbon noch hätten - nö, natürlich nicht. Hätte mich auch ziemlich gewundert.
"Ich schicke meinen Mann zu Ihnen, der weiß, bei wem er die Karten gekauft hat, und die Frau erkennt ihn auch bestimmt wieder." Ja, klar. Natürlich erkennt sie ihn wieder, wir haben ja auch täglich nur drei Kunden?
"Er hat so einen markanten Bart, dann weiß die Frau bestimmt noch, welche Karten sie ihm verkauft hat." Seufz. Ich hab sie abgewimmelt, indem ich sagte, dass zwei Kolleginnen derzeit im Urlaub seien (eine Urlaub, eine halbtags = sogutwie war), und das dann ja sehr unglücklich sei. Sie war nicht sehr glücklich. Ich hoffe für sie, dass sie die Karten inzwischen wieder gefunden hat.
Klammerauf: Übrigens wurde an dem Dienstag vor zwei Wochen (angebliches Kaufdatum) bei uns nicht eine einzige Karte für die betroffene Veranstaltung verkauft. Aus Kulanz zweifle ich nur an der Datumserinnerung des Ehemannes. Klammerzu.

Sehr schön auch das Frauen-Trio, das sich wahnsinnig darüber aufregte, dass in ihrer (auswärtigen) Zeitung die Veranstaltungen von W. nicht angekündigt werden. Eine wahre Unverschämtheit ist das von uns, als verantwortliche und sowieso absolut schuldige Tourist-Info! Was soll man dazu noch sagen? Außer: "Abonniert ne andere Zeitung"? Leider muss man ja höflich bleiben.

Aber das Highlight meines Tages war eindeutig ein Mann, samt Kumpel, den Frau O. zuvor in der Mittagspause beim Singen gehört hatte. Da stand der Typ also vor mir am Counter mit ner Fahne bis nach Meppen. "Ich will diesen Brief abschicken - können Sie mir die Vorwahl [Anm. der Redaktion: gemeint war 'Postleitzahl'] von S. sagen?" Klar doch, ich bin ja sowieso die Auskunft. Ich hab ihm also die PLZ rausgesucht und aufgeschrieben. Da meint der: "Ich hab die Anschrift im Kopf: Schreiben Sie die bitte auf diesen Briefumschlag." Sämtliche höfliche Ausreden meinerseits haben nicht gezogen, also griff ich, armselig wie ein sich windender Wurm, nach Kulli und Umschlag und schrieb was mir vorgetragen wurde. Als er dann noch von mir ein Schwämmchen forderte um die Umschlagklebe anzufeuchten, antwortete ich nur "Tut mir leid, wir sind nicht die Post", bevor der Typ ungefähr drei Liter nach Alkohol stinkenden Sabber auf den Umschlag schmierte. Da wird sich aber eine Tochter sehr über die Hochzeitskarte ihres Vaters freuen...

Ich bin heute, dreister Weise, zehn Minuten eher gegangen. Ich habe es echt nicht mehr ertragen. Furchtbar. Einfach Furchtbar.

11
Sep
2006

Materialistisches und Emotionales

Ich beginne diesen Eintrag mit einem meiner seltenen Zugeständnisse: Ja, Schatzi, du hattest Recht. Ich sehe heute tatsächlich fantastisch aus.
Das wurde mir aber erst auf der Arbeit klar - allerdings auch noch bevor diese zwei Typen mich eindeutig angemacht haben und meinen Service "traumhaft" fanden. Und deutlich vor dem Kerl, der mich gruselig-fasziniert anstarrte, während ich der Kasse (selbstverständlich nur telepatisch) wilde Drohungen machte und der mir danach heftig widersprach, als ich erklärte, dass die Kasse ebenso zickig sei wie ich. (Und nein - seine Bemühungen galten nicht dem Computer.)

A propos gruselig: Dort, wo wir den Kunden bislang nur eine Pflanze (grooße Pflanze) in den Weg gestellt hatten, ist inzwischen eine kleine Schwungtür eingebaut worden. Dies soll vermeiden, dass die Leute immer zu uns nach hinten in den Büroteil kommen, denn das ist nicht nur erschreckend, sondern auch ein Sicherheitsrisiko, da die Kunden auf diese Weise ganz unvermittelt hinter der Kasse stehen. Pfui.
Trotz dieser neuen Schwungtür also, die ein bißchen Saloon-Feeling aufkommen lässt (vorausgessetzt, sie denkt mal nicht daran, dass sie gepfuscht wurde und schwingt tatsächlich mit beiden Türen nebeneinander und nicht gegeneinander), war ich heute in meiner einsamen (!) 20Uhr-Schicht mehr als erschrocken, als plötzlich ein Kerl vor mir stand und verwirrt-aufgebracht gestikulierte. Obwohl ich gerade am Telefonieren war und eigentlich versuchte, Daten aufzunehmen (die Frau am anderen Ende der Leitung, der meine Konzentration so plötzlich entglitten war, muss mich für einen Vollschwachmaten halten), versuchte dieser Typ mich anzusprechen, worauf ich (am Telefon gefangen) ihm nur mit Gesten und Mimik bedeutete, dass er doch bitte vor der Theke auf das Ende meines Telefonates warten solle.
Immerhin lief einige Sekunden später eine Frau aus dem Büro nebenan an uns vorbei (der natürliche Weg des Rauchers) und verwickelte den Typen in ein Gespräch. Ich fand das ehrlich gesagt ziemlich gruselig, ich hab mich nämlich echt mega erschrocken. Als der Mann weg war (er wollte einen Fahrplan für einen Zug, den es nicht gibt), habe ich das Licht in Herr F.s kleinem Hinterbüro angemacht, um den Anschein zu erwecken, dass ich nicht alleine wäre.
Ich gestehe hiermit, dass ich mich gerne masochistischen Fantasien hingebe, aber das Licht hinten wird bei meinen künftigen Solo-Schichten an bleiben.

Tja, und dann kam ich heim und hatte endlich die lang erwartete Post. Und was entpuppte sich da: Ich habe mir das falsche Englischbuch bei eBay gekauft. So ein blöder Dreck.
Und wo wir schon (fast) beim Thema Reklamationen sind: MaxFactor ist mein neuer, erbitteter Feind! Nun ist mir schon der zweite (von zweien, versteht sich) TopCoat von denen abgebrochen. Sobald ich Energie und Wut und Zeit habe, werde ich denen eine bööse Beschwerdemail schreiben, zumal der Stiftung-Warentest-Testsieger (MaxFactor = 2. Platz) viiel günstiger ist, als der Lippenstift, die mir die MaxFactor-Tante angedreht hat.
Außerdem werde ich mich bei meinem geliebten, hochheiligen Rossmann beschweren. Ich habe da inzwischen drei identische Haarspangen gekauft (die nämlich wirklich toll sind, ich liebe dich, Rossmann! <3 ) und sie alle sind einfach so kaputt gegangen! (Den zweiten habe ich direkt umgetauscht, weil er 5 Minuten nach dem Kauf auseinanderplungte, als ich mich in der Info frisieren wollte - und das war letzte Woche.) Das ist eine bodenlose Sauerei.
Und damit hat sich der Kreis geschlossen und wir sind bei meiner Frisurkrise angelangt, die mich heute früh zu einem Wutausbruch brachte und meinen Freund zu der (freundlichen und wahren) Behauptung, ich sähe gut aus, verführte.

8
Sep
2006

Kopfschmerztag

Heute war's echt übel. Nicht nur, dass die Schule gestern sehr entrauschend war (a propos, ich muss Meike noch anrufen), nein, der heutige Tag war echt beschissen.
Nur um euch einen Eindruck zu geben: "Hallo, gibt es für die Veranstaltung am Freitag noch Karten?" - "Nein, die ist seit Tagen ausverkauft." - "Wie - ausverkauft?! Aber doch nur bei Ihnen, oder?" - "Nein, die ist komplett ausverkauft." - "Aber es gibt doch noch Karten, oder?" - "Nein, die ist ausverkauft."
Und solche Leute hatten wir heute den ganzen Tag. Obendrein hat Frau F. heute wieder wahnsinnig genervt und wir alle hatten irrsinnige Kopfschmerzen, die wir zwar der Luft zuschreiben, für deren Erreger ich aber eindeutig Frau F. und Kundschaft halte.
Ich muss ganz ehrlich zugeben: Ich habe heute jede Möglichkeit gesucht, die Info verlassen zu können. Es war einfach nicht auszuhalten. Gottseidank muss ich morgen nicht arbeiten.
Und ich habe Frau O. heute "versehentlich" mit dem Vornamen angesprochen und mich entschuldigt - und sie hat mir trotzdem kein Du oder zumindest Vornamennutzerei vorgeschlagen. Das finde ich extrem deprimierend.
Nicht viel weniger deprimierend ist, dass Schatzi diese Woche Freitag- und Samstagabend arbeitet. Immerhin hab ich zur Aufmunterung meine To-Do-Liste, die er gestern leicht manipuliert hat. Andererseits ist die trotzdem ziemlich lang...

5
Sep
2006

Große Aufgaben

Herr F.: "Frau J., wie lange sind Sie morgen hier?"
Ich: "Morgen hab ich bis 20 Uhr Dienst."
Herr F.: "Gut. Wir beide haben morgen eine Telefonkonferrenz mit Herrn B. - Also, Sie kommen in mein Büro und ich mach den Lautsprecher an."

4
Sep
2006

Ein normaler Montag

Und wieder ein neuer Montag.
Was gibt es zu berichten? Das Wochenende war gut.
Freitag waren wir bowlen, was nicht so super sinnvoll war, in Anbetracht der Tatsache, dass ich mir am selben Nachmittag erst einen Maus-Arm eingeredet habe. Ich hab dann auch mit fehenden Fahnen verloren.
Am Samstag waren wir zu der Geburtstags-(bzw., wie sich später herausstellte, Abschieds-)Party von Christians Ex eingeladen. Er hat an diesem Abend ein bißchen an Wert als Outfit-Berater verloren, dafür hatte ich sehr viel Spaß daran, mit seinem Zwilling zu lästern.

Der Montag glänzte in einer Frühmorgen-Begegnung, als Frau J. der Info einen Urlaubsbesuch abstattete. Da ich ja aus persönlicher Erfahrung am besten weiß, dass man sich a. nicht bei Ausführenden beschweren sollte und b. den Entscheidenden bloß nicht anmaulen sollte, zeigte ich der Abteilungsleiterin also mit einem "Schauen Sie mal, ich trage schon.." mein neues Azubi-statt-Namen-schild unter die Nase. Daraufhin meinte sie, dass ich das ja eigentlich gar nicht bräuchte. Ich bestätigte dies und fügte hinzu, dass so etwas am Anfang meiner Ausbildung sicher sinnvoll gewesen wäre. Sie stimmte mir zu und bestätigte, wie "fit" ich schon sei, ich fragte, ob ich das Schild also abnehmen dürfe und tadaa: Goodbye "Azubi", welcome back "J. J."!

Nuja, was soll ich sonst noch sagen. Mein Chef läd wahnsinnig viel PC-Kram auf mich ab, aber das finde ich gut. Nebenbei muss ich noch den Azubi-Ödkram machen, aber das kann ich verkraften. Gleichzeitig mach ich auch noch den normalen Job, aber das schaffe ich.
Ein bißchen Frau-F.-sitten, den ganzen Tag grinsen und ab und zu ein paar Ups and Downs. Die Wackeldackel-Frau war heute wieder da, und der Ich-werde-das-kontrollieren-Mann auch.
Und ich habe heute zum ersten mal in meinem Leben Zigaretten gekauft (für meinen Vater).

Nach dem eigentlich ziemlich guten Tag kam dann zu Hause das große Erwachen. Mein Vater hat sich mal wieder betrunken: Sein dritter Bandscheibenvorfall steht bevor, ihm wurde nahgelegt in Frührente zu gehen, eine Kur ist beantragt und die Rückenschmerzen gehen, so der Arzt, vermutlich nie wieder weg. Und dass er weiterarbeiten will und Alkohol für ein Schmerzmittel hält, macht die Sache nicht wirklich besser.

30
Aug
2006

Ein Tag länger als der andere

Ich hatte heute soooo nen langen Tag. Um 9 Uhr habe ich zu arbeiten angefangen, um halb 11 trat ich endlich den Heimweg an.
Von Beginn bis 16 Uhr war dick Arbeit angesagt. Eine supernette Kundin hatte ich am Telefon, dafür hat sich eine andere (auch schon als Zicke bei uns bekannte) über mich beschwert. Ich wurde zur technischen Fachkraft der Info erklärt und somit meine Arbeitsgebiete erweitert, und ich habe eine Vitrine mit neuem Merchandise gefüllt.
Um 4 hat dann mein Schatzi mich abgeholt und zum Shoppen entführt, wo ich dann festgestellen musste, dass ich die Oberschenkel eines Pferdes habe. Zum Trösten haben wir noch schnell was beim Chinesen gegessen, bevor ich um 19 Uhr zum PW musste, wo der Betrieb sich mit den beiden Helgoland-Reedereien getroffen hat. Outdoor, wider erwarten, und natürlich entsprechend kalt.
Der Abend hat sich hingeschleppt, wurde ab ungefähr halb 10 aber doch noch ziemlich nett. Um kurz nach 10 bemerkte ich dann voller Entsetzen, dass ich ja ab morgen wieder Schule habe, was bedeutet, dass mein Wecker um 5 geht. Glücklichweise haben sich zu dieser Zeit auch alle anderen verabschiedet, was auch mir die Heimfahrt ermöglichte.
Allerdings hat meine angeschlagene Niere diesen erneuten langen Abend nicht gut angenommen. Montag hatte ich bis 21 Uhr für meine Mutter gearbeitet, gestern war 20-Uhr-Schicht und auch heute hatte ich meine üblichen 2 Liter Tee nicht, die als jungfräuliches Opfer an die Nierengötter fungieren sollen.
Jedenfalls tut mir der Rücken in dieser Gegend grade so tierisch weh, dass ich nicht in mein kuschligesliebesliebes Bett gehen kann, sondern erst mal versuche, wenigstens einen Liter Tee in mich hineinzuschütten, damit die Organe spätestens Morgen ein bißchen Ruhe geben. Na dann Prost.

29
Aug
2006

Tage wie Öl

Kaum zu glauben, aber es ist MontagDienstag und ich bin arbeitstechnisch gut drauf.
Meine Arbeitswoche (die aus erzähltechnischen Gründen schon am Samstag anfängt) begann gleich mit einem Lob von Herrn F. . Ein "Wir sind sehr zufrieden mit Ihnen" mag zwar nicht als sehr viel erscheinen, aber aus dem Munde meines Chefs ist das schon eine gewaltige Menge. Noch bedeutungsvoller ist allerdings, dass er mich zu Beginn seiner Mittagspause gleich (oho!) zweimal gefragt hat, ob er mir was vom Bäcker mitbringen soll. Also, einmal, ob er mir was mitbringen soll, und einmal, ob er mir wirklich nichts mitbringen soll.
Und am Montag hat Frau O. mir erzählt, dass Frau G. zu ihr gesagt hat, dass sie (Frau G.) die letzte Woche ohne mich nicht durchgestanden hätte. Geht das nicht runter wie Öl, Leute?
Dienstag habe ich Frau O. dann Arbeit abgenommen, für die sie eh keine Zeit hat und die ich gern mal machen würde. Zwar nur das Schreiben eines mehrtägigen Programms und nicht die Ausarbeitung, aber immerhin mal was Neues für mich. Und Frau O. war von meinem Text über alle Maßen begeistert und hat mich über den grünen Klee gelobt.
Und Frau S. sagte heute (O-Ton): "Frau J. hat mitgedacht - wie immer!"
Hach ja, die Woche kann ja nur gut werden. Obendrein habe ich allein heute 6,50 € für die Kaffeekasse eingenommen. Das sieht mir nach einem ziemlich guten Feedback durch Kunden aus. Oder einem Kompliment an meine neue Frisur / mein neues Rouge. Wie auch immer.

Ansonsten ist über beknackte Arbeitsdinge eher weniger zu erzählen. Ich habe mir heute meinen Finger übelst gequetscht (man sollte ihn halt nicht da hin tun, wo man gerade die Glastür hinschiebt) und das EC-Gerät lautstark (in Abwesenheit von Kunden und Kollegen) verflucht.
Aber nö, was blöde Kunden angeht, fällt mir grad gar nichts ein. Nunja, umso besser.

24
Aug
2006

Telefonate

"Guten Tag, Tourist-Info--"
"Hallo, hier ist XX aus Chemnitz! Vielleicht kennen Sie mich schon! Ich komme von nächsten Dienstag bis Dienstag nach W. und möchte eine Stadtrundfahrt mitmachen! Ist das möglich?!"
"Ja, am Donnerstag findet eine Stadtrundfahrt statt."
"Gut! Dann komme ich Dienstag oder Mittwoch vorbei und hole mir dafür Karten! Weil, ich bin ja jetzt endlich mal wieder in W.! Als die Mauer da war, da konnte ich ja auch nicht nach W. fahren! Und die letzten drei Jahre konnte ich auch nicht nach W., weil, da war ich verschuldet! Wissen Sie, wie weh einem das tut, verschuldet zu sein?!"
"Ja, kann ich mir vorstellen."
"Aber jetzt komme ich ja wieder nach W.! Und vielleicht werde ich jetzt jedes Jahr nach W. kommen, weil, ich war ja bei der Bahn, und kann umsonst Zug fahren, das sollte man ja nutzen solange es noch geht!"
"Ja, da haben Sie Recht."
"Ich komm dann Dienstag oder Mittwoch mal vorbei, wegen der Stadtrundfahrt!"
...

__________

"Guten Tag, Tourist Information W., Sie sprechen mit ..."
"1. - 3. September."
"Äh, was ist da?"
"Ferienwohnungen! Wie sieht's da bei Ihnen mit Ferienwohnungen aus!"
"Naja, ist etwas knapp. Was brauchen Sie denn?"
"Zwei Doppelbetten!"
"Also zwei Doppelzimmer? Oder eine Ferienwohnung mit zwei Doppelzimmern?"
"... Zwei Doppelbetten!"

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1 Löffel Tourismus, 2 Löffel Schatz, ein großer Schuss Koffein - gut aufgeschäumt servieren!

Ach ja...

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